Kambodscha

Hallo ihr Lieben,

Zwei Wochen Kambodscha sind bereits wieder vorbei und ich muss sagen, dass 2 Wochen definitiv zu lange waren!

Angefangen habe ich in Phnom Penh. Da gibt es eigentlich nicht viel zu sehen bis auf das Gefängnismuseum S21 und die Killing Fields. Das sollte man gemacht haben, um die Geschichte von Kambodscha kennenzulernen, was gerade mal 45 Jahre her ist und meiner Meinung nach in Deutschland nicht allzu bekannt ist. Danach war ich erstmal etwas erschöpft.

Mir ist sofort aufgefallen, dass die Leute aus Kambodscha super lieb sind, was mir zuvor schon von vielen gesagt wurde. Und das Essen war meiner Meinung nach auch viel besser als in Vietnam (da es dem Thai Essen ähnelt).

Danach habe ich mir eine Auszeit bei einem Yoga Retreat gegönnt. Nach einiger Zeit reisen wird man einfach müde vom ständigen Standortwechsel, immer neue Leute kennenlernen und von neu anfangen. Das hat mir super gut getan. Ich habe mein Handy ausgeschaltet und 2 Mal am Tag Yoga gemacht, am Pool entspannt und mein Buch gelesen.

Nach Phnom Penh ging es weiter zur Insel Koh Rong. Definitiv ein Fehler! Die Entspannung war sofort wieder weg. Aufgrund der schlechten Straßen hat die Busfahrt statt 6 ganze 8 Stunden gedauert, sodass ich meine Fähre verpasst habe und ein neues Ticket kaufen musste und gerade noch die letzte Fähre bekommen habe. Die Unterkünfte auf der Insel waren dreckigem ohne Klimaanlage, alles super teuer (man zahlt übrigens alles in Dollar, Kambodscha ist allgemein sehr teuer bis auf Siem Reap) und es gibt nur begrenztes Internet. Obwohl ich mit einer Gruppe dort war, haben wir uns nur gelangweilt, da es nicht viel zu tun gibt. Die Insel war leer, der Strand zwar schön, aber nicht der beste. Wir hatten einen Tag Gluck mit dem Wetter, am zweiten wurde uns gesagt, dass sie nicht garantieren können, dass die Fähre am nächsten Tag kommt wegen des Regens und wir hatten bereits einen Flug nach Siem Reap (ich wollte nicht nochmal eine Busfahrt). Also mussten wir früher abreisen als gedacht im strömenden Regen, die Fähre hat 3 Stunden statt 1 Stunde gedauert und dann mussten wir uns ein Hostel für die Nacht holen auf dem Festland. Die Autofahrt zur Unterkunft hat 2 Stunden gedauert, da die Straßen überschwemmt waren.

Siem Reap hat mir mit Abstand am Besten gefallen. Hier habe ich meine Freundin wieder getroffen, die ich in Vietnam kennengelernt habe. Heute war ich zum Sonnenaufgang bei Angkor Wat und musste um 4 Uhr aufstehen, doch es hat sich gelohnt! Ich wusste vorher gar nicht, dass es noch viele andere Tempel gibt, einige davon sind noch in Restauration. Die Anlage ist so riesig, dass man mit dem Bus rumfahren muss. Insgesamt habe ich in acht Stunden vier Tempel gesehen.

Morgen geht es weiter nach Bangkok, wo ich eine Freundin von dem Yoga besuche, die dort wohnt. Danach geht es am Freitag nach Malaysia.

Liebe Grüße

Eure Anna-Lena

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