Guatemala

Hi ihr Lieben,

ich muss langsam mal bisschen aufholen. Hier mein Beitrag von Guatemala.

Mein erster Stopp war in Antigua, eine sehr kolonisierte Stadt und super süß. Leider war das Wetter nicht so gut und es hat sehr viel geregnet. Ich bin wohl „kältere“ Temperaturen von 20 grad nicht mehr gewöhnt aber es hat sich sehr kalt angefühlt. Ein gutes hatte es aber: ich habe meine Reisepartnerin (auch deutsch) dort kennengelernt und wir sind dann zusammen durch Guatemala gereist. Wir hatten erst geplant eine 3 tägige Wanderung zu machen, aber das Wetter hat leider nicht mitgespielt.

Ich bin dann für 3 Nächte zu einem Yoga Retreat oben auf den Bergen an dem Lake Atitlan gegangen. Es war traumhaft schön. Ich hatte den direkten Ausblick auf den See und den Vulkan.

Danach sind wir nach Semuc Champey gefahren. Die Fahrt hat ganze 14 Stunden gedauert! Die Straßen sind schrecklich und man fährt nur durch die Berge also ist es auch schön kurvig die ganze Zeit. Die Fahrt hat sich allerdings gelohnt. In Semuc Champey sieht man natürliche Pools und man kann darin schwimmen. Es gibt auch dunkle Höhlen, in denen man schwimmen kann. Dafür braucht man allerdings Kerzen ansonsten sieht man gar nichts. Die Strömung war auch ziemlich intensiv also war es schon etwas gruselig zwischendurch, aber eine super Erfahrung!

Nach Semuc Champey sind wir nach Flores gefahren. Das ist eine ganz süße Stadt umrandet von einem See. Von dort aus kann man einen Ausflug zu den Maya Ruinen von Titla machen. Die sind mitten im Jungle und riesig. Sehr beeindruckend. Leider sind wir beide dann krank geworden. Der letzte Stopp war in Rio Dulce, ein Ort am Fluss. Das konnte ich leider mit Fieber und Schüttelfrost (und noch anderen Problemen) nicht genießen. Aber das gehört zum Reisen dazu.

Guatemala war allgemein sehr sicher. Die Orte sind zwar alle nur 200km voneinander entfernt, doch dauert alles so lange wegen der schlechten Straßen, solche Straßen habe ich davor nur in Kambodscha gehabt. Es ist als Backpacker ziemlich cool, da man viele Leute wieder trifft, da alle denselben Weg gehen und das Land allgemein nicht zu groß ist, also kann man alles problemlos in 2 Wochen machen können. Es gibt auch viele Vulkane, die man besteigen kann, was wir leider nicht gemacht haben wegen des Wetters. Also nächstes mal am besten das nachschauen.

Wegen des Wetters haben wir uns dann noch spontan entschieden auf eine karibische Insel in Honduras (Utila) zu gehen. Die Fähre war 25$ für einen Weg und sehr teuer. Die Insel ist bekannt für sehr günstiges Tauchen und gute Tauchspots. Ich habe ein Tauchcenter gefunden, bei dem ich für 18€ tauchen konnte! Allerdings fand ich persönlich die Sicht nicht am besten und viele Korallen waren schon abgestorben. Auf der Insel gibt es leider auch nicht viel mehr zu machen als tauchen und Partys. Der Strand war total leer, also fühlt man sich auch unwohl dort zu liegen. Außerdem waren die Mücken super aggressiv. Lustig war, dass die Einheimischen teilweise nur englisch gesprochen haben aufgrund der früheren Kolonie.

Ich bin inzwischen in Costa Rica. Mein Blog zu Nicaragua folgt!

Liebe Grüße

Anna-Lena

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